Aktives Lernen im Ingenieurstudium

Verbesserung der Hochschullehre durch aktivierende Lehrveranstaltungen

Eine Verringerung der Studienabbrecher-Quoten lässt sich auch durch veränderte Lehr- und Lernformen erreichen, die dem Studierenden eine aktivere Rolle im akademischen Lehrbetrieb geben. Vor allem in Lehrveranstaltungen mit großer Teilnehmerzahl ist dies ein wirksamer Ansatz.

Mit Hilfe von Interviews, schriftlichen Tests und der Auswertung von Klausuren werden fachspezifische Verständnis-Probleme in Lehrveranstaltungen der Thermodynamik und der Elektrotechnik an der Technischen Universität Hamburg Harburg und anderen Hochschulen identifiziert und analysiert. Ausgehend von den Ergebnissen dieser Untersuchungen werden Lehr- und Lern-Materialien entwickelt, die den Studierenden gezielt helfen, diese Schwierigkeiten zu überwinden. Der durch den Einsatz der Materialien erzielte Lerneffekt wird evaluiert und die Ergebnisse und Materialien anschließend veröffentlicht.

Ziele

Langfristiges Ziel des Projekts Aktives Lernen im Ingenieurstudium ist die Reduzierung der Abbrecher-Zahlen in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen an Hochschulen in Deutschland. Erreicht werden soll dies in erster Linie durch die Erstellung und den Einsatz von Lehr- und Lernmaterialien zur Unterstützung aktiver Lernformen, basierend auf der Untersuchung von fachspezifischen Verständnisschwierigkeiten mittels Interviews und Klausurauswertungen. Mittelfristig sollen Messungen des Projekterfolges durch Vergleiche von Vor- und Nachtests erfolgen, die in Veranstaltungen mit bzw. ohne Lehr-Interventionen durchgeführt werden.

Zielgruppe

Lehr- und Wissenschaftspersonal an der TU Hamburg-Harburg und der HAW Hamburg gehören zur Zielgruppe.

Projektpartner

Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen und war ein Projekt der NORDMETALL-Stiftung in Kooperation mit der TU Hamburg Harburg. Nach Abschluss des Projektes sind zahlreiche, erprobte Methoden im der Lehre der TUHH übernommen wroden.