Azubi Energy 2017

Was können die Azubis in der M+E-Industrie im Norden?


KREATIVES KRÄFTEMESSEN

Alle zwei Jahre rufen NORDMETALL und der AGV NORD ihre Mitgliedsunternehmen zur Leistungsschau für den M+E-Nachwuchs auf.

Die Azubis erweitern während der Projektmonate ihre Kompetenzen – und die teilnehmenden Unternehmen beleben Image und Bekanntheit der chancenreichen Ausbildung in ihrem Betrieb.

Der Wettbewerb richtet sich an Auszubildende in Metall- und Elektro-Betrieben, die Lust haben, gemeinsam als Team eigenständig ein betriebliches Projekt durchzuführen. Kreativität, Engagement und Know-how sind bei dem Wettbewerb ebenso gefragt wie der Spaß an der Zusammenarbeit. Dabei sind der Fantasie bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Die Ergebnisse werden sowohl von allen teilnehmenden Teams ermittelt als auch von einer Fachjury bewertet. Es winken zahlreiche attraktive Preise. Alle Projekte werden in der Öffentlichkeit präsentiert.

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Was ist sind die Ziele?

Im Rahmen des Wettbewerbs Azubi Energy forschen, tüfteln und entwickeln Auszubildende der Metall- und Elektroindustrie Projekte, die einen Nutzen für das Unternehmen bzw. die Ausbildung im Unternehmen aufzeigen. Das Projekt, das es so im Unternehmen noch nicht geben darf, sollte also zu einem Mehrwert für das Unternehmen führen. Dabei kann es sich sowohl um ein Werkstück, eine Maschine oder eine Produktionsanlage handeln als auch um eine Prozessoptimierung im weitesten Sinne.

Durch diese fordernde Projektarbeit erfahren die Auszubildenden, was Teamarbeit, Präsentation sowie Projekt- und Zeitmanagement bedeuten. Außerdem lernen sie dabei die gesamten Abläufe in einem Unternehmen kennen. Ziel ist es, die Motivation der Auszubildenden zu fördern und ihre Handlungskompetenz zu steigern.

Die Projektergebnisse zeigten bisher immer welches hohe Niveau die gewerblich-technische Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie hat. Zugleich vermitteln sie eine sehr anschauliche Vorstellung von der Vielfalt der angebotenen Ausbildungsberufe.

Worauf kommt es an?

Es kommt nicht auf die Größe des Projekts und schon gar nicht auf die des Unternehmens an, sondern auf den Mehrwert für den jeweiligen Betrieb.

Was ist noch neu?

Neu seit dem Durchgang 2015 ist, dass die Azubi-Teams sich gegenseitig bewerten, indem sie eine Gewinnerreihenfolge mithilfe eines vorgegebenen Bewertungsrasters festlegen. Zusätzlich wird eine Fachjury die Teams in ausgewählten Kategorien bewerten und Sonderpreise vergeben.

Der Wettbewerb wird dahingehend erweitert, dass alle Projektphasen (einschließlich der Ideensuche!) in geeigneter und selbst zu wählender Weise zu dokumentieren sind, so dass das eigenständige Arbeiten der Auszubildenden und der Bearbeitungszeitraum sichtbar werden.

Was gibt es vorab zu beachten?

In einem Azubi-Team arbeiten maximal sechs Auszubildende zusammen. Die Betreuung erfolgt durch einen Ausbilder. Auszubildende aus kleineren Unternehmen können sich zusammenschließen, um ein gemeinsames Team zu bilden.

Der Projektbearbeitungszeitraum beträgt maximal fünf Monate.

Das Projektergebnis darf eine maximale Fläche von 6qm einnehmen.

Der Azubi Energy-Wettbewerb

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