NORDCHANCE

Förderung von Jugendlichen mit Startschwierigkeiten

Jugendliche, die am Ende der Vermittlungszeit keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und an einem Metall- und Elektro-Beruf interessiert sind, werden bei einem unserer Bildungsträger bis zu fünf Monate lang auf eine betriebliche Einstiegsqualifizierung vorbereitet und anschließend an ein Unternehmen vermittelt. Stellen sie dort ihre Eignung unter Beweis (bei mehr als 70 Prozent der Teilnehmer ist das der Fall), bekommen sie in dem Betrieb einen Ausbildungsplatz.

Idee

Sehr oft beeinflusst das soziale Umfeld die schulischen Leistungen massiv. Mit entsprechender Unterstützung schaffen jedoch die meisten Jugendlichen den Weg in die betriebliche Ausbildung.

Ziele

Die Metall- und Elektro-Industrie im Norden stellt sich der demografischen Herausforderung und beugt dem drohenden Fachkräftemangel vor. Gleichzeitig zeigt sie mit ihrem Engagement ihre sozialpolitische Verantwortung. Konkretes Ziel ist es, bis zu 1.000 Jugendliche an eine Ausbildung heranzuführen.

Zielgruppe

NORDCHANCE richtet sich an motivierte und leistungsbereite Jugendliche.

Ablauf

Jugendliche, die selbst nicht in Ausbildung gefunden haben, werden von Arbeitsagenturen oder Jobcentern an die beauftragten Bildungsträger vermittelt oder können sich auch selbst dort bewerben. Nach Aufnahme beim Bildungsträger werden die Stärken und Schwächen festgestellt. Anschließend werden die Stärken ausgebaut und die Schwächen reduziert. Nach drei bis fünf Monaten werden die Teilnehmenden an passende Unternehmen vermittelt.

In den Betrieben, ausschließlich erfahrene Ausbildungsbetriebe, bekommen die Jugendlichen Zugang zu M+E-Grundkenntnissen und betriebsspezifischen Ausbildungsbausteinen. In dieser Phase können die Ausbilder die Jugendlichen kennenlernen und so über ihre grundsätzliche Ausbildungsfähigkeit entscheiden. Am Ende erhalten die meisten Jugendlichen einen betrieblichen Ausbildungsvertrag.

Projektpartner

NORDCHANCE wird unterstützt und begleitet von den Regionaldirektionen Nord und Niedersachsen/Bremen und ihren Arbeitsagenturen und Jobcentern. Umgesetzt wird die Vorbereitungsphase von unseren Bildungspartnern: